So schützen Sie sich vor Betrug

Wenn immer Sie auf tutti.ch ein Inserat aufgeben, wird dieses von unseren Mitarbeitern sorgfältig überprüft. Dabei steht die Einhaltung unserer Qualitätsvorstellungen und die Vermeidung von Betrugsfällen im Vordergrund. Trotzdem kann es vorkommen, dass uns einmal ein Inserat durch die Maschen rutscht. Lesen Sie jetzt unsere Tipps, damit Sie sich besser gegen Betrug schützen können. 

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Keine Sorge
Die Anzahl nicht erkannter betrügerischer Inserate machte in den letzten 3 Monaten durchschnittlich 0.3 Tausendstel aller aufgegebenen Anzeigen aus. Die restlichen 99.96 Prozent waren entweder ehrliche Inserate, oder sie wurden von uns als Betrugsfälle erkannt und nicht publiziert. Es besteht also grundsätzlich kein Grund zur Sorge beim Stöbern auf tutti.ch, dennoch sollte man informiert sein.

Heisse Kategorien
Die meisten Betrugsversuche finden in den Kategorien “Telefon & Navigation”, “TV & Audio”, “Fahrzeuge” und “Immobilien” statt. Dabei gehen Betrüger oft nach dem gleichen Schema vor:

  1. Sie inserieren einen Gegenstand zu unfassbar günstigen Konditionen
  2. Sie warten Antworten ab und verlangen danach eine Zahlung mit Vorkasse
  3. Die oder der Betrogene bezahlt
  4. Der Betrüger meldet sich anschliessend nie mehr

Betrugsfälle vermeiden
Ganz im Sinne von tutti.ch vermeiden Sie Betrugsfälle am einfachsten, indem Sie sich mit dem Verkäufer treffen. So können Sie auch „Geld gegen Ware“ am einfachsten einhalten.

Tipps pro Kategorie
Je nach Kategorie unterscheiden sich die Indizien für betrügerische Absichten:

Immobilien:
Betrüger behaupten häufig, dass sie sich aktuell im Ausland befinden und verlangen darum eine Geldüberweisung, quasi ein Schlüsseldepot. Bitte tätigen Sie keine Vorauszahlungen, speziell nicht mit Western Union oder ähnlichen Diensten. Die Schweiz verfügt schliesslich über ein vorzügliches Bankensystem! Seien Sie generell zurückhaltend, Depot-Beiträge an Privatpersonen zu überweisen. Seriöse Verwaltungen haben einen eingespielten Prozess, und Kautionen sind immer erst nach Vertragsunterzeichung fällig, bei Untermiete gar nie.

Fahrzeuge:
Besonders bei Autos & Motorrädern ist ein unschlagbar tiefer Preis für den Kilometerstand ein starkes Indiz für böse Absichten. Orientieren Sie sich dabei am besten an anderen Inseraten mit ähnlichen Eigenschaften. Wie bei Wohnungen gilt auch hier: Keine Vorauszahlungen tätigen! Wenn Sie sich weiterhin unsicher sind, senden Ihnen seriöse Anbieter sicherlich gerne ein Foto des Fahrzeugausweises.

Elektronische Geräte:
Fragen Sie bei Unsicherheit nach weiteren, aktuellen Fotos des zu verkaufenden Gegenstandes. Dabei ist von Vorteil, wenn das aktuelle Datum oder ähnliche Hinweise zur Aktualität sichtbar sind. Wir gehen beim Freischalten primär nach dem Grundsatz: „Wenn es zu gut ist, um wahr zu sein, ist es auch nicht wahr“. Merken auch Sie sich diesen Spruch, bevor Sie Geldüberweisungen tätigen.

Mehr Informationen
Wenn Sie mehr über mögliche Betrugs-Szenarios erfahren möchten, haben wir auf unseren Hilfeseiten einen Bereich zur Erhöhung Ihrer Sicherheit.

Selbstverständlich sind wir für Inputs immer dankbar. Melden Sie uns Verdachtsfälle auf hilfe@tutti.ch, wir schauen diese gerne an und reagieren entsprechend.

Kommentare:

  1. Gerster
    sagte:

    Habe ein Waldhorn gekauft für 35 fr.. ist aber jetzt nur ein messinghorn ohne öffnung und ohne ton.. den Wert schätze ich auf 1fr..
    Wurde über den Tisch gezogen.. was es nur atrappe ist stand nämlich nichts im inserat..
    Bin sehr entäuscht!

  2. samantha
    sagte:

    Hallo Gerster

    Vielen Dank für deinen Kommentar.
    Bitte melde dich doch direkt unter hilfe@tutti.ch mit deinem Anliegen. Unser Kundenservice wird deinen Fall gerne genauer unter die Lupe nehmen.

    Liebe Grüsse
    Samantha von tutti.ch

  3. Noah
    sagte:

    Die Betrüger versuchen sich auch als Kunde. Meist wird man von ausländischen Telefonnummern kontaktiert, welche sofort bereit sind den Betrag für die Ware aufzubringen und die Überweisung zu tätigen. Oft möchten sie dabei auch noch die Lieferkosten ins jeweilige Land erfahren.

    Man bekommt dann ein Mail mit dem Hinweis, dass eine Transaktion durchgeführt wurde, man aber für das Geld eine ShippingID zurückmailen muss. Das Produkt müsste dementsprechend aufgegeben werden und wäre dann auf dem Weg zur Person. Das Geld wird man ziemlich sicher nie sehen, aber die Ware ist weg.

    Die hinterlegte Bankmail führt zu keiner “richtigen Bankmail”. Es sind auch keine Telefonnr. oder sonstige Hinweise zur Echtheit der Bank angebracht.

    Anhang:

  4. samantha
    sagte:

    Lieber Noah

    Vielen Dank für deine ausführliche Beschreibung des Vorgehens, das hilft anderen Usern ganz bestimmt!
    Wende dich doch noch an hilfe@tutti.ch, sodass wir den Betrüger auf tutti.ch blockieren können.

    Liebe Grüsse und vielen Dank
    Samantha von tutti.ch

  5. Jeny Walsleben
    sagte:

    Ich bin erst letzte Woche um 210 CHF erleichtert worden.
    Hab die Ware gezahlt und nie erhalten.
    Der Verkäufer hat sich nicht mehr gemeldet. Auch Anfragen bleiben aus.
    Ich find das eine Sauerei!

  6. Annika
    sagte:

    Hallo Jeny bitte wende dich mit deinem Problem direkt an unseren Kundendienst (https://tutti.zendesk.com/hc/de/requests/new). Meine Kollegen helfen dir. Liebe Grüsse, Annika

  7. Adina
    sagte:

    Hi Noah
    Habe jetzt schon die 2. Kundin die so ist bei mir, nur muss sie mir zahlen und nicht umgekehrt
    Wenn ich das Geld nicht sehe dann kommt auch die Ware nicht

  8. Kurt
    sagte:

    Vorsicht, besondere Masche: Auf das Inserat bei Tutti gibts ein SMS (in bestem Englisch!) mit der Aufforderung, sich per email zu melden> der Kontakt wird hergestellt, es erfolgt ein Zahlungsversprechen, die Ware soll sofort abgeholt werden > auf mein Verlangen hin, eine Kopie der ID und weitere Angaben zur Person zu liefern > Funkstille. 2 Tage später: Gleicher Versuch mit anderem Namen. Auch hier Funkstille nach der Aufforderung, die ID zu liefern.

  9. patrizia
    sagte:

    Lieber Kurt, vielen Dank für deine Beschreibung dieser Masche, das hilft anderen Usern ganz bestimmt! Wende dich doch noch an hilfe@tutti.ch, sodass wir den Betrüger auf tutti.ch blockieren können. Liebe Grüsse Patrizia

  10. Georgette
    sagte:

    Hallo,
    Ich würde ungefähr 20min nach aufgeben von Inserat zum Verkauf eine Sofa ,vom zwei verschiedene Personen (eine Frau und eine Mann) auf englisch kontaktiert worden! Beide haben genau die gleichen Message geschrieben und große Interesse an meine Sofa gezeigt:-)
    Beiden haben von mir mehr Fotos vom Sofa verlangt und über dem Preis verhandelt.
    Schließlich haben sie vom mir eine Paypal Konto verlangt um Geld zu überweisen. Ich sollte die Sofa in Ausland(Spanien, Schottland) schicken und sie haben die gesamten Kosten übernommen ! Bei meine Antwort dass ich Zahlungen nur via Bank akzeptiere wurde ich
    nicht mehr kontaktiert.
    Ich bin immer noch am überlegen wie genau vollen sie in so einem Fall Betrügen? Schließlich ohne zum er’st Geld zu bekommen hätte ich sowieso nichts geschickt!
    Kennt ihr diese Masche? Und was möchten genau die Betruger?

    Anhang:

  11. patrizia
    sagte:

    Liebe Georgette, danke für die Beschreibung – am besten kontaktierst du unseren Kundendienst immer, wenn du das Gefühl hat, etwas ist faul (einfach per Mail an: hilfe@tutti.ch). Dann können wir uns das anschauen und ggf. den möglichen Betrüger auf tutti.ch blockieren. Liebe Grüsse, Patrizia

  12. Katja Bertschi
    sagte:

    Ich habe eine Fotokamera für 200.- verkaufen wolle. Eine Christin Weber war sehr interessiert und wollte dass ich die Kamera nach England Essex schicken solle, für ihre Tochter und sie würde mir das Geld sofort auf mein Konto überweisen inkl. Versandkosten von 77.-
    Sie erwähnte, dass Sie mein Geld bei ihrer Bank zur Auszahlung bereitgestellt hätte und ich müsse aber ihrer Bank eine Versandbestätigung zukommen lassen und erst dann würde der Betrag gutgeschrieben werden .Das würde sie so handhaben, aus Sicherheitsgründen………nun denn, mein 277 – wurden nie überwiesen, trotz Versandquittung. Und die Kamera war weg. Bekam dann eine Mail von einer spanischen Bank western union in dem man mir erklärte es sei ihnen einFehler unterlaufen. Anstelle von 277.- hätten sie mir aus Versehen 877.- überwiesen und ich müsste ihnen 500.- zurücküberweisen, damit die 277 – freigeschalten werden können. Und 100.- würden sie mir schenken wegrn der Umtriebe die ich hätte… ….so ein Räuberpistole wurde mir noch nie aufgetischt. So dreist……ich hab die 500.- narürlich nicht überwiesen.

  13. patrizia
    sagte:

    Hallo Katja, bitte wende dich bei einem solchen Fall direkt an unseren Kundendienst (per Mail an: hilfe@tutti.ch ). Dort können dir meine Kollegen direkt weiterhelfen und den Betrüger auf tutti.ch blockieren. Liebe Grüsse, Patrizia

  14. Daniel
    sagte:

    Hallo Tutti
    Ich weiss dass man heute alles faken kann, aber wäre dann nicht Sinnvoll, eine history der Vergangenen Verkäufe eines Users anzuzeigen und ein Bewertungssystem einzusetzen? So könnte man bei zweifeln andere Inserate des Verkäufers einsehen und anhand der Qualität der Inserate mögliche Betrüger erkennen. Ich weiss, dass ihr vieles sicherlich vor der Veröffentlichung der Inserate prüft, aber so könnte der Käufer selbst etwas nachforschen bevor er einen Kauf tätigt und möglicherweise darauf reinfällt. Danke und Gruss

  15. patrizia
    sagte:

    Hallo Daniel, danke für deinen Vorschlag. Wir schätzen es sehr, wenn uns User Feedbacks zum Verbessern unserer Plattform geben. Wir lassen diese auch in unsere Überlegungen zur Weiterentwicklung unserer Seite einfliessen. LG Patrizia

  16. Lena
    sagte:

    Ja mich schreibt auch jemand angeblich aus der Usa an und würde sofort überweisen und braucht meine Konto daten haha so blöd bin ich nicht Leute passt gut auf aussland nummern blockieren. !

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