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Mann am Hecke schneiden im Sonnenschein

Garten im Frühling – so startest du vorbereitet in die neue Saison

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen heisst es auch für Hobbygärtner:innen: jäten, mähen, anpflanzen. Aber wann ist der richtige Zeitpunkt, um mit dem Garten im Frühling loszulegen? Und was ist überhaupt zu tun?Wir helfen dir, deine grüne Oase wieder fit zu machen.

Hohe Motivation – das ist die Voraussetzung für alle Leute mit grünem Daumen und eigenem Garten. Gerade zu Saisonbeginn gibt es einiges zu tun.

Aber wann beginnt im Frühjahr die Gartenarbeit? Wir erklären dir, wie du vorgehen solltest.

1. Die Vorbereitung: Zeit und Nerven sparen

Dreh eine Runde durch deinen Garten. Welche Pflanzen haben die Kälte überlebt? Nicht alles ist tot, nur weil es auf den ersten Blick so aussieht. Bambus zum Beispiel braucht einfach viel Wasser, um wieder fit zu werden. Die braunen Stängel von Stauden solltest du allerdings im März/April bodennah zurückschneiden. Ziergräser schneidest du eine Hand breit über dem Boden ab, damit du junge, frische Triebe nicht verletzt. Und wenn du jetzt bereits mit dem Unkrautjäten beginnst und Schnecken beseitigst, sparst du in den kommenden Monaten viel Zeit und Nerven. 

2. Umgraben: Ja oder nein?

Früher hiess es: Nach dem Winter ist das Umgraben von Beeten angesagt. Heute wissen wir: Umgraben solltest du nur den Teil des Gartens, den du neu bepflanzen und einsäen möchtest. Der Grund: In einem Liter Boden leben etwa zehn Milliarden Mikroorganismen, die an Bedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit in den unterschiedlichen Bodenschichten gebunden sind. Machst du dich ans Umgraben, bringst du die Struktur durcheinander und die Mikroorganismen sterben ab. Nicht selten befördert das Umgraben zudem Unkrautsamen an die Oberfläche. 

3. Erste Aussaat für Obst und Gemüse im März möglich

Beete vorbereitet? Dann kann es losgehen. Im März kannst du mit dem Aussäen von Rüebli, Kopfsalat, Zwiebeln oder Spinat beginnen. Und jetzt ist es auch Zeit für das Aussäen von Erdbeeren und Stachelbeeren. Mit einigen Gemüsesorten wie Gurken, Brokkoli oder Mangold solltest du bis nach den Eisheiligen warten. Du willst nicht nur einen Nutz-, sondern auch einen Ziergarten? Beginne jetzt mit dem Pflanzen von Stauden, Rosen oder Bambus. 

4. Wann Rasen aussäen?

Mit dem Rasenaussäen beginnst du idealerweise im April oder Mai. Dann ist der Boden genügend warm für die Keime und sie wachsen schnell. Wichtig ist, dass die Fläche frei von Unkraut, Steinen und Wurzelstücken ist. Dann heisst es Fläche begradigen, Boden anwalzen, Rasensamen verteilen und einharken, nochmals walzen und schliesslich wässern. Fertig.

5. Bäume und Sträucher zurückschneiden

Im März ist bei Bäumen und Sträuchern Zurückschneiden angesagt. Der Rückschnitt regt zur Blüten- und Fruchtbildung an. Zudem ist dieser Aspekt der Gartenpflege wichtig für den Heilungsprozess. Denn es kann sein, dass Wind und Wetter Äste und Zweige über den Winter verletzt haben. 

6. Düngen? Ja, bitte, aber …

Gartenpflanzen freuen sich, wenn du sie im Frühling mit Dünger versorgst. Aber welchen Dünger setze ich ein für die Gartenpflege? Bei Nährstoffmangel hilft Mineraldünger. Die Bestandteile sind Stickstoff, Phosphor und Kalium. Der beste Universaldünger ist Kompost. Er liefert alle Nährstoffe, die Pflanzen benötigen. Zu empfehlen sind ein bis zwei Liter pro Quadratmeter. Zwar sind organische Dünger wie eben Kompost, aber auch Mist und Hornspäne umweltfreundlicher als Mineraldünger, allerdings dauert es länger, bis sie wirken.

Tipps für Secondhand-Gartenmaterial und -Equipment

Wer im Garten arbeitet, braucht natürlich das richtige Werkzeug. Meist sind Hacken, Rechen oder Schaufeln so robust, dass sie über lange Jahre treue Dienste leisten. Bedeutet: Es ist nicht nötig, immer alles neu zu kaufen. Online findest du eine grosse Auswahl an Secondhand-Gartenmaterial und -Equipment. Viel Spass beim Werkeln im Garten!

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