Zuhause trainieren – das brauchst du fürs eigene Fitnessstudio

Du willst regelmässig trainieren, aber nicht jedes Mal dafür extra zur Muckibude rennen?! Kein Problem! Auch zuhause kannst du dich fit halten. Personaltrainer Markus Portmann verrät, was du benötigst, um ein eigenes Fitnessstudio bei dir daheim einzurichten. 

(Bild: Personaltrainer Markus Portmann von mp-personaltrainer.ch)

Wer fit sein will, muss Sport treiben. Und zwar am besten gleich dreimal die Woche. Doch oft scheitert das Vorhaben am enormen Zeitaufwand. Denn sind wir mal ehrlich, für die meisten von uns bleibt, nach der Arbeit noch schnell ins Fitnessstudio zu gehen, bloss ein guter Vorsatz. Den inneren Schweinehund überwindet man einfacher, wenn man alles daheim hat, um sich fit zu halten. Master Personaltrainer und Vizepräsident vom Schweizerischen Personal Trainer Verband (SPTV) Markus Portmann gibt Tipps für das Einrichten des eigenen Fitnesscenters.

Der geeignete Ort für ein Fitnessstudio daheim
Erst wenn der geeignete Bereich gefunden ist, fällt der Startschuss fürs sportliche Training daheim. „Dort wo ich mich wohl fühle, konzentriert bin und niemanden störe, ist der perfekte Ort fürs Fitnessstudio“, erklärt Markus Portmann. Wähle idealerweise einen separaten Raum. Auch Keller oder Dachboden eigenen sich als Trainingsraum, allerdings nur unter einer Bedingung: Wenn sie gut belüftet werden können.

Gemütliche Atmosphäre schaffen
Im Heim-Fitnessstudio solltest du dich richtig wohlfühlen. Du wirst schnell die Motivation verlieren, wenn der Raum lieblos eingerichtet ist. Schaffe deshalb eine einladende Atmosphäre. Bemale die Wände mit frischen, lebendigen Farben. Hänge Bilder, Fotos und motivierende Sprüche auf. Markus Portmann empfiehlt für den Anfang Spiegel ins Zimmer zu stellen. „Anfänger können mit einem Spiegel beobachten, ob sie die Bewegung sauber ausführen“, so der Personaltrainer, „für geübte Personen sind aber Spiegel unwichtig“.

Die Grundausstattung finden
Die Grundausstattung fürs eigene Studio hängt von der Trainingsart und dem –ziel ab. „Für zuhause empfehle ich funktionelles Training, das nicht nur einzelne Muskeln, sondern den ganzen Körper beansprucht“, erklärt der Experte. Mit diesem Training bringt man sich mit dem eigenen Körpergewicht und wenigen Hilfsmitteln in Form. Dafür eignen sich Kurz– sowie Langhanteln, Springseile, Gewichtsmanchetten, Medizinbälle oder Kettlebells. „Je nach Budget kann auch ein Cardiogerät, bspw. ein Crosstrainer, und eine Kraftstation, z.B. Latzug, sinnvoll sein“, rät der Personaltrainer.

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(Bild: Kettlebells auf tutti.ch)

Professionelle Anleitung ist wichtig
Für die Erstellung eines Trainingsplan ist es sinnvoll fachmännische Hilfe zu holen. Je nach Ziel und Voraussetzung muss der Trainingsplan angepasst und geändert werden. Das Training wird durch professionelle Beratung auch interessanter und effektiver gestaltet. Grundsätzlich gilt aber: „Wir trainieren zuerst die grossen und dann die kleinen Muskeln“, erklärt Markus Portmann.

Keine sinnlos teuren Gerät kaufen
Gewisse Fitnessgeräte eignen sich nicht fürs Heim-Fitnessstudio. „Ein Laufband ist unnötig. Es entspricht weder der natürlichen Unterlage, noch unserem natürlichen Laufmuster“, findet der Personaltrainer. Auch Vibrationsplatten sind, laut Portmann, für den eigenen Hausgebrauch weniger geeignet. Deren Wirkung sei kontrovers und sie erfordern eine korrekte Handhabung sowie Instruktion.

Viel Spass beim Einrichten deines eigenen Fitnessstudios wünscht dir tutti.ch!

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