Tipps: Skihelm und Skischuhe gebraucht kaufen

Bald geht es wieder auf die Piste. Da die Ski- oder Snowboardausrüstung zu den eher kostspieligen Freizeitausstattungen gehört, lohnt es sich schon jetzt nach Secondhand-Angeboten Ausschau zu halten. Wir sagen dir, worauf du dabei für ein ungetrübtes Fahrvergnügen achten musst.

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(Bild: tutti.ch)

Die richtige Grösse
Kriterium Nummer eins beim Kauf eines Skihelms – sei es gebraucht oder neu – ist die Passform. Die Sicht und das Gehör dürfen durch den Helm nicht eingeschränkt werden und er sollte satt am Kopf sitzen, aber nirgends drücken. Ob der Helm richtig sitzt, kannst du ganz einfach testen: Setze den Helm auf, lasse den Verschluss am Kinn aber offen. Bewege nun den Kopf hin und her. Wenn sich der Helm dabei nicht bewegt, passt er.

Leicht und stabil
Heute werden Profi-Helme produziert, die weniger als 400 Gramm wiegen und trotzdem volle Sicherheit garantieren. Bei kostengünstigeren Modellen sind es meist ein paar hundert Gramm mehr, womit hervorragend gefahren werden kann. Achte aber bei älteren Modellen darauf, dass der Helm nicht zu schwer ist – insbesondere bei Kinderhelmen.

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(Bild: tutti.ch)

Klare Sicht
Wenn Helm und Skibrille nicht zusammen und vom gleichen Hersteller gekauft werden, ist es wichtig, dass sie gemeinsam anprobiert werden. Der obere Brillenrand sollte möglichst sauber mit der Kante des Helms abschliessen. Bei Helmen ohne Visier ist es wichtig, dass die Befestigung für die Skibrille am Hinterkopf intakt ist. Stelle sicher, dass die Brille hält und auch bei Bewegung nicht verrutscht.

Intaktes Material
Es kann vorkommen, dass Teile vom Kinnverschluss eines Helms abgebrochen oder spröde sind. Versichere dich in diesem Fall vor dem Kauf, dass die entsprechenden Teile noch immer beim Hersteller nachbestellt werden können. Ganz die Finger lassen solltest du von einem Helm, der Risse aufweist. Das kommt zum Beispiel daher, dass bereits jemand mit dem Helm gestürzt ist. Die Sicherheit ist dann nicht mehr hundertprozentig garantiert.

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(Bild: tutti.ch)

Das Selbe gilt auch bei Skischuhen. Prüfe zuerst die Verschlüsse: Gehen alle Schnallen zu? Untersuche dann die Schale nach allfälligen Materialschäden. Auch hier sind Risse in der Schale ein Warnzeichen. Verschmutzungen und kleine Kratzer haben hingegen keinen Einfluss auf die Fahrsicherheit.

Probieren geht über Studieren
Bei Skischuhen ist der richtige Sitz entscheidend. Drücken die Schuhe an einer Stelle, sind sie zu eng, oder so gross, dass man darin herumrutscht, rächt sich das bereits wenige Minuten nach dem Anziehen. Probieren geht deshalb über Studieren. Und am besten geht das mit warmen Füssen, die bereits in den dicken Skisocken stecken, mit denen es dann auch auf die Piste geht.

Schliesse zuerst alle Schnallen und ziehe diese so weit zu, wie du es auch auf der Skipiste tun würdest. Mit zwei simplen Tests kannst du dich vergewissern, dass der Schuh im Einsatz richtig passt:

  • Im lockeren Stehen sollten die Zehen leicht den Innenschuh touchieren.
  • Schlage im Sitzen den Fuss mit der Ferse voran in den Boden. Dabei rutscht dein Fuss etwas nach hinten. Jetzt sollten die Zehen den Innenschuh nicht mehr berühren. Dies entspricht dann auch der Situation, wenn du beim Skifahren in die Knie gehst.

Wir wünschen dir eine sichere Fahrt und viel Spass auf der Piste!

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